Steuerberater in Ingolstadt

Dienstrad-Leasing mit ebikes4you.com

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Immer interessanter: E-Bike Leasing

ebikes

Was bedeutet Leasing

Leasing ist eine Sonderform der Miete. Beim Fahrrad- oder E-Bike-Leasing kann der Arbeitgeber der Leasingnehmer sein, die monatlichen Raten zahlen und das Fahrzeug seinem Mitarbeiter überlassen. Der Mitarbeiter muss diesen geldwerten Vorteil versteuern – gemäß der sog. 1%-Regelung wird also 1% des Bruttolistenpreises monatlich durch den Arbeitnehmer der Lohnsteuer unterworfen. Der Arbeitgeber kann die Leasingraten als Betriebsausgaben geltend machen. Durch Einsparungen bei Steuern und Lohnnebenkosten kann der Anschaffungspreis um bis zu 32% und mehr reduziert werden.

Was kostet das Dienstfahrrad-Leasing?

Die Leasing-Kosten für Arbeitgeber und -nehmer hängen davon ab, welches Fahrrad-Leasingmodell das Unternehmen wählt: Bei der Gehaltsumwandlung least der Arbeitgeber das Fahrrad oder E-Bike und überlässt es seinem Arbeitnehmer, der die Leasingrate aus seinem Bruttogehalt zahlt. Möchte der Arbeitgeber den Arbeitnehmer zusätzlich motivieren, kann er das Fahrrad bzw. E-Bike dem Arbeitnehmer auch kostenlos überlassen. Ebenso denkbar sind Mischvarianten.

Wie wirkt sich die Gehaltsumwandlung aus?

Bei der Gehaltsumwandlung verzichtet der Mitarbeiter auf einen Teil des vertraglichen Arbeitsentgelts in Höhe der Gesamtrate je Monat für den Zeitraum der Überlassung des Fahrrads bzw. E-Bikes. Statt des Gehaltes in bar erhält der Mitarbeiter sein Gehalt in Form der Überlassung eines Dienstrads. Da der Sachlohn der Höhe nach aber nicht mit der Leasingrate bemessen, sondern pauschal nach der sogenannten 1%-Methode versteuert wird, entsteht ein Steuervorteil, der die Umwandlung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer attraktiv macht. Diese Gehaltsumwandlung ist im PKW-Bereich seit vielen Jahren üblich.
 
 
Bei Fragen zu E-Bikes und Leasing können wir Ihnen folgenden Fachhändler empfehlen:  

e-bikes4you.com GmbH

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Email: info@e-bikes4you.com

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Einkommensteuer | Nicht lückenlos fortlaufende Rechnungsnummern (FG)

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Verwendet ein Unternehmer keine lückenlos fortlaufenden Rechnungsnummern, so berechtigt dies alleine nicht das FA zur Erhöhung des Gewinns durch Schätzung eines „Un“-Sicherheitszuschlags (FG Köln, Urteil v. 07.12.2017 – 15 K 1122/16; Revision zugelassen). Sachverhalt: Der Kläger ermittelte seinen Gewinn durch EÜR. Er verwendete auf seinen elektronischen Rechnungen ausschließlich Buchungsnummern, die computergesteuert durch eine Kombination aus Veranstaltungsnummer, Geburtsdatum des Kunden und Rechnungsdatum erzeugt wurden. Damit wurde jede Buchungsnummer zwar nur einmalig vergeben, diese bauten aber nicht numerisch aufeinander auf. Nach Meinung des FA lag hierin ein schwerwiegender Mangel der Buchführung des Klägers, der eine Gewinnerhöhung durch einen „Un“-Sicherheitszuschlag rechtfertige. Das FG Köln führte hierzu u.a. aus:
  • Verwendet ein Unternehmer keine lückenlos fortlaufenden Rechnungsnummern, so berechtigt dies alleine nicht das FA zur Erhöhung des Gewinns durch Schätzung eines „Un“-Sicherheitszuschlags.
  • Denn es besteht weder eine gesetzliche noch eine aus der Rechtsprechung herleitbare Pflicht zur Vergabe einer Rechnungsnummer nach einem bestimmten lückenlosen numerischen System.
Hinweis: Das Urteil ist auf der Homepage des FG Köln abrufbar. Eine Aufnahme in die NWB Datenbank erfolgt in Kürze. Quelle: FG Köln, Pressemitteilung v. 15.01.2018 (Ls)

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